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Schadensersatz wegen verweigerter Untervermietungserlaubnis

Bundesgerichtshof, Urteil vom 11.06.2014 (VIII ZR 349/13)

Will ein Mieter von Wohnraum aus berechtigtem Interesse, also z. B. wegen eines bevorstehenden längeren Auslandsaufenthalts, seine Wohnung mit Ausnahme eines zur Einlagerung seines Mobiliars selbst weiterhin zu nutzenden Raumes untervermieten, so muss der Vermieter - von Ausnahmefällen abgesehen - dem zustimmen. Verweigert der Vermieter dagegen pflichtwidrig die Zustimmung, so hat er dem Mieter nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 11.06.2014 (VIII ZR 349/13) im Wege des Schadensersatzes die entgangenen Untermieten zu ersetzen.

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Dr. Klaus Pfizenmayer, Heilbronn

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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