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Entzug von Luft und Licht durch Anpflanzungen

BGH, Urteil vom 10.07.2015 - V ZR 229/14

Wird das eigene Grundstück durch nachbarliche Bäume verschattet, so stellt dies keine abwehrfähige Einwirkung da. Beseitigung störender nachbarlicher Gehölze kann der Eigentümer des betroffenen Grundstücks regelmäßig nur im Rahmen des Landesnachbarrechtsgesetzes verlangen. Nur ausnahmsweise könne sich ein Beseitigungsanspruch auch aus dem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis ergeben; dies setze aber eine ungewöhnlich schwere und nicht mehr hinzunehmende Eigentumsbeeinträchtigung voraus (BGH, Urteil vom 10.07.2015 - V ZR 229/14).

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Dr. Klaus Pfizenmayer, Heilbronn

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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